Rubens + das beliebte Motiv der Bacchanalien
Peter Paul Rubens galt bereits zu Lebzeiten und gilt bis heute als der führende Maler des europäischen Barock. Mit seinen monumentalen Kompositionen, der bis dahin nicht gekannten Dynamik seiner oft fast dreidimensional wirkenden Figuren revolutionierte er überkommene Sehgewohnheiten und wirkte prägend für das Schaffen vieler Künstlergenerationen nach ihm. Anders als bei anderen Künstlern seiner Zeit, deren Name im Laufe der Zeit immer mehr verblasste oder die erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurden, nahm die Strahlkraft des schon zu Lebzeiten in ganz Europa berühmten Rubens nie ab. Im Gegenteil: sie nimmt eher noch immer weiter zu. Nicht von ungefähr werden für bedeutende zeitgenössische Künstnler, wie z.B. Banksy, immer wieder Floskeln bemüht wie „sie seinen der Rubens unserer Zeit“. Für diesen Nachruhm hat Rubens selber das Fundament gelegt, gilt er doch als genialer Pionier der strategisch angelegten Selbstvermarktung eines Künstlers. Werkstatt 😊
Gesamte Themenpalette,
war berühmt für die unglaubliche Produktivität (Anzahl werke), „vermakrutungsgenie“, riesen werkstatt, sehr viele angestellte und „mitmaler“

in seinen Bilderfindungen eine monumentalität erreicht, die für die damalige Zeit völlig neu war und für den Betrachter ein völlig neues Seherlebnis darstellte – die Plastizizät, die größe, die Lebennähe…. Heute vielleicht kaum nachvollziehabar, welchen einfluss er zu Anfang des 17. Jh hatte – das absolute Novu, in der kunst
konnte sich vor Aufträgen kaum retten –
Motiv Bacchanal
Viele verschiedene, münchen, london, unser fragment, 776B, 309- (das ab 1626 in Polen war)
Fokus auf diesen Silen!!!
Warum unser bild eines Rubens würdig – die monumentale wirkung des silen. Blick des Silen direkt ins Auge des Betrachters

Satyr zwischen Faun und Silen
Vor einigen Jahren tauchte in Berlin im Rahmen einer Erbschaftsauflüsung folgendes GEmlde auf –
Foto 1 Benny
Dieses gemölde machte auf den ersten Blick zunächst einen sehr unscheinabren Eindruck, da es von stark nachgedunkeltem Firniss überzogen war, außerdem war es offensichtlich in großen Teilen übermalt. Eine erste Einschötung legte Nahe, dass es sich um eine Teilkopie mäßgiger Qualitöt nach dem im Flakbunker Friedrichshauin nach dem Ende des 2. WK verbrannten Gemääldes handelte
(Bacchanal, Foto 776B, Link Lostart)

Nach der Anlage erster Reinigungsfenster erschien die Qualität dann jedohc überraschend vielversprechenc so dass man sich zu einer vollständigen Restauriereung des Gemäldes entschied
Foto während Teilrestauriereunf
NAch der vollstädnigen Retauriereung präsentierte sich das Gemälde folgendermaßen:
Foto komplettes Fragment (neu)
Aufgrund dieses Fotos ordnete Elisabeth McGrath das Egmälde in ihrem jüngt erschienenen Band xyz
Als Teilkope der Nr 776 äB ein
Diese Beurteilung erfolgte ausschlißelich nach einem Foto, eine Untersuchung des Originals ergab sich nicht
Technische Untersuchung

Maße: 95 x 130 cm, Öl auf Leinwand
Keine Spanngirlanden als hinweis darauf, dass das Gemölde aus einem größeren Zusammenahng herausgeschnitten wurde
Dieses bestätigte sich auch durch die Abnahme der Übermalungen in der rechten oberen Ecke findet sich der Anschnitt einer weiteren Figur. (Weinglas / Foto)
Ebenso fand sich in der rechten unteren Ecke nah Abnahme der PBerbmalungen
(Efeu/ Scham Silen)
Ein Anschnitt der weiteren Fortführung der Beine des Silens.
In der linken unteren Ecke ist nun das angeschnittene Schaädeldach eines Raubtieres zu erkennen.
Erstaunlicherweise lässt sich das Fragment exakt passgenau auf die 776B projizieren, mit völliger Übereinstimmung der Anschnitte aller figuren. Hieraus folgt, dass der entsprechende Ausschnitt der 776B exakt die Größe des Fragmentes hat.
Insgesamt ist der erhaltungszustand des Fragmentes als nicht besonders gut zu bezeichnen. Insbesaondere die Figur des Flötenspielers ganz links ist mehr oder weniger stark berieben. In allen Figuren finden sich eine Reihe mehr oder weniger großer Fehlstellen, welche Retouchiert wurden.
Als gut ist der Erhlatungszustand der Figur des silen zu bezeichnen. Insbesondere der Kopf
Die nähere Analyse des Fragmentes zeigt die für Rubens typische vorskizzierung der Figuren . besonders gut sichtbar insbesondere im Bereich des rechten Oberarms sowie dessen linker schulter.
Foto Arme
Die Bauchfalten des silens wurden in der für Rubens typischen Weise ausmoduliiert in dem auf die sichtbar blebende Imprimitur die Lichthöhungen gelegt wurden.
Die Röntgenuntersuchung
Die Röntgenuntersuchung des Fragmente zeigt mehrere interessante Pentimenti, besinders gut sichbar über dem nun kahlen Schädel des Silens. Hier war zun#chst ein weiterer Haarschopf angelegt, nach Skizzierung der Schädelrundung wurde dieser in der Farbe des Himmels übermalt (Farbe nicht ganz passend). Auf diese *bermalung wurden dann wiederum einzelne Haarlocken gesetzet
Foto Pentimenti Schädel
Auch der Kelch des Weintrinkers schien ausweislich der ausführlichen Konturierung des Gefäßes mit bleiweißhaltige rFarbe zunächst ganz anders angelegt als heute sichtbar.
Fotos Gefäß
Allgemein: plastische HGerausmodullierung des Silens!
Blenheim Castle Gemälde/ Provenienz
Bosher wurde inder Literatur und kunsthiost Forschung davon ausgegangen, dass es sich bei dem im Flakbunker verbrannten Gemälde um das 1885 aus er Sammlung des Earl of M in Blenheim Castle stammende Gemälde von Rubens handelte. Dieses Gemälde galt wöhrend es sich in BC befand, als das Prunkstück der dortigen Sammlung. Schriftlich dokumentiert scheint es erstmnal 1801 erwähnt zu sein als in Bc hängend. Bereits vorher jedoch ist es durch einen Stich von Hodges (Name?) aus dem HJahr 1789 dokumentiert.
Bild Hodges Stich
Hier sehen wir das Gemälde jeodch in einem größeren Ausschnitt (mehr Tiger, Wald, kompletter Arm satyr rechts)
· Dieses ist jedoch bei genauem vergleich nicht der einzige unterschied: auf der 776B findet sich zB die Scham des Silen mit Efeu verdeckt, wöhrend sie auf dem hodges Stich unbedeckt ist.
· Sylvan scene auf der 776B nicht zu sehen )später)
Da Hodges als herausragender Vertreter der graphischen Kunst des Mezzotinto und dokumentierte eine Reihe von sich in England befindenden Altmetsrer Gemälden (Rubens, rembrand…)
Vergleict man weitere graphische Werke von Hodges mit den origalen die heute noch vorhanden sind, so ist zu erkennen, dass es hodges um eine möglich exakte, fast schon fotografische Dokumentation der Vorlganen ging.
Beagtes Baccvhanal wurde von vielen Kunsthisotirkern des 19. Jh als eines der Meisterwerke von PP Rubens gerühmt (Quellen)
è Fine sylvan scene bei Hodges zu sehen auch bei Waagen und Smith spezifisch erwähnt
So u.a. von John Smith (Zitat) und von G. Waagner (Zitat)
Smith in seinem Catalogue raisonee versah die von ihm klassifizierten Rubens Gemälde entsprechened ihrer Bedeutung und Qualitt mit fiktiven Preisen. Das Bacchanal aus blenhiem klassifizietre er mit dem höchsten Preis von 5000.
Waagen folgte in seiner beurteilung (1838 )des Bacchanals John Smith. Und sh es damals schon für einen mgl späterern ankauf duch berlin vor
Dieses insbesondere deswegen, weil sich bereits seit der Gründung 1830 im KFM in Berlin, dass Waaagen zu diesem Zeitpunkt leitete, bereits eine weitere Fassung des Bacchanals befand, welche sich aber im direkten Vgl mit dem Blenehim gEmälde als die deutlich schwächere Fassung darstellte (zitat waagen)
Das KFM führte zunächst eher ein schattendasein in der eruopäischen Museumslandschaft. Nach Gründung des dt. Kaiserreiches1871 erstarkte immer mehr der Wunsch auch das Berliner Museum zu einer Gemäldegalerie von euroäpsischem Rang auszubauen.
Hierfür wurden auf dem gesamten europ#ischen Kunstmarkt Agenten bemüht um auf dem europ- Kunstmarkt nach entsprehencd hochkarätigen Werken für den Ankauf zu suchen.
Nochmal fahr auf nahmen die Bem+ühungen nach dem Eintritt von W.v.B. zunächst ak Assistenz , dann soöter als Direkor, dann….
Viita Bode
Sichwort Thema Bode Machenschaften
Nachdem das Blenheim Bacchanal schon seit Waagen im Fokus der Berliner Gemäldegalerie war, und Bode Reise nach England 1879 –
Nahmen die Verhandlungen mit Blenheim Castel farht auf. – geheimakte –
Ab 1883/84 à schließlich ankauf mit drei weiteren Gemälden und kamen schließlich anfang 1885 zum abschluss. Ab 12. Februar 1885 teilte der antiquar und kunsthändler Ellis mit, dass die Verhanldungen mit dem mittelsmann des earl of M, Mr. Davis, nun zum abschluss gekommen seien, die kaufzsumme sei eingegangen, und die gemälde standen zur abholugn bereit – befanden sich aber zu diesem zeitpunkt noch in blenheim-
Wie aus Bodes Tagebucheintragungen zu sehen ist, befand sich Bode zu exakt dieser Zeit in KLondon und suchte Ellis auch auf, wohl um die letzten Feinheiten für den Transport etc zu kl#ren.
Am 5.5. 1985 wurde das Bacchanal dann, zusammen mit den drei anderen aus blenheim erworbenen gemälden inventarisiert und mit dem museumsstempel versehen. Es sist also davon auszugehen, dass a diesem tag die Bilder in belrin ankamen.
Erstaunlicherweise findet sich in der inventarisuerungsunterlagen für das blenheim castle bild als größenangaben 213×266 cm
Dieses muss insofern erstaunen, als das vorher durchgängig, sowohl bei smith, waagen, etc die größe von 234×290 (umgerechnet aus uß/zoll) beziffert war.
Diese größenangabe finden wir auch in den ankauftunterlagen und in bodes geheimer akte zu den verhandlungen.
Da es sich bei dieser größenangabe nicht um einen im wieteren unkotorilliert übernommen irrtum handelte, das bild also in england tatsöchlich deutlich größer war als die in berlin genannten 213×266 cm, ist sowohl durch den stich von hodges als auch die angaben bei smith (fine sylvan scene in the backgroundm waagen, buschwerk) gut dokumeniiert.
Erstmalig wurde das Rubens Bacchanal im dann inzwischen – erstmalig öffetnlich ausgestellt im 3. Quartal des Jahres 1885.
Erste Fotografien des gehängten Gemäldes im Rubenssaal finden sich 1904 – link + foto
Aus diesen fotografien wird detulich, im vergleich mit anderen Gemälden, deren maße wir kennen, zu sehen, dass die bei inventariserung nptierten mae von ca 212×266
Wie ist nun diese doch gravierende größendiskrepanz zu erklären?
Mc GRath argumentiert, dass das blenheim castle bild unmittelbar nach seiner ankunft in Berlin beschnitten worden sein muss, und zwar in dem sinne, dass nicht original zum gemälde gehöroigen anstückungen in der berliner galerie wieder entfernt wurden. Genge diese Hypothese sprechen folgende argumente:
1. Die schon bei ankunft des gemäldes dokumentierte kleinere größe des gemäldes, die nicht übereinstimmt mit der grße in den kaufunterlagen
2. Wenn das gemälde anfang mai in berlin angekommen war und schon bis spätenstens bis ende september im rubenssaal hing, so wäre die verbliebene zeit sehr knapp —
3. Das bild hätte nicht nur beschnitten werden müssen – es hätte auch anderweiteig detulich bearbeitet worden sein müssen:
4. Die ränder beschnitten und farblich angepasst, die scham des silen übermalt, auf einen neuen lkeilrahmen aufgezogen sowie ein neuer schaurahmen, entweder extra hergestellt oder aus bestehendem fundus des museums gefunden werden müssen.
5. Dagegen spricht ebenfalls, dass wenn man die 776B mit dem hodges stich vergleicht, und beim stich davon ausgehts, dass er das gemälde tatsächlich so zeigt wie es in blenheim hing, die beschneidungen deutlich größer hätten sein müssen als die ca. auf der 776B fehlenden 25 cm in der Höhe und der Breite (check exakt!!)
6. Bei den kunsthisotirschen quellen findet sich nirgends ein hinweis auf eventuelle anstückungen – weder bei waagen noch bei smith etc.
7. Von der 776B existieren glücklicherweise hochauflsende sw fotografieren, auf denen von smith und waagen und anderen vermekrten „größeren beschödigungn“ v.a. im bereich der blonden nymphe und des kindes vor dieser nichts zu sehen ist – auf den aufnahmen erscheint das origniale krakele nicht schlechter erhaltenals in den übrigen bildpartien.
Weitere Provenienz des Fragmentes ab 1885
1885-1904 ???
1904 – Helbing in München von Hoschek aus Prag
1906 – Lepke Berlin
1936 – Lepke Berlin
Kopien / Stemma
Hilfreich bei der Zuordnung von originalen bzw kopien sind immer auch die sog. Stemmata. Hiermit ist eine Art Stammbaum gemeint, in der die zeitliche Entstehungsabfolge verschiedener Versionen einer bestimmten Komposition gemeint sind.
Mc Grath listet in ihrem Kapitel zur Nr 127 / 776 B insgesamt 37 Kopien auf. Diese umfassen sowohl gemalte Verionen, Zeichnugnen, Grafiken, so wie auch Darstellungen auf Porzellan.
Unter den bei Mc Grath aufgelisteten Kopien sollen solche, die eindeutig/fraglos/definitiv nach 1885 nach der in Berlin hängenden Nr 776 B entstanden sind (Nr x – z) nicht in Betracht gezogen werden für unsere Argumentatino hier, da sie keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen.
Interessant sind hingegen diejenigen Koopien, die vor 1885 erstellt wurden.
Bei der Anordnung der entstehungsabfolge wird unterstellt, dass scheinbar unwichtige aber klar zu erkennende Abweichungen von einem mutmaßichen Original, sollten sie sich auf zwei Folgebildern befinden, darauf hinweisen, dass entweder beide Kopien nach demselben Vorbild/Original entstanden sind, bzw eine Fassung eine Kopie der anderen sein muss – ggf auch vermittelt durch uns nicht (mehr) bekannte Zwischenstufen.
Als gändlich unwahrscheinlich wird hier erachtet, dass zwei Fassungen, auf dem selben Vorbild beruhend, völlig unabhängig voneinander, ein solches kleines prägnantes Detail hinzugefügt haben sollten.
Auffällig bei den weiter unten aufgeführten relevanten Fassungen, erscheinen zunächst folgende Abweichungen der folgeversion untereinander: (im bild gehen wir von links nach rechts)
1. Zunächst die oben bereits erwöhnte erweiterte oder verknappte Fassung (Bild linksTiger, viel Himmel, und rechts Arm des Satyr komplett…Himmle/weolken, Wald/Baum, Obst)
2. Eine signifikante Wolke links des flötenspielers
3. Umhang des Flötenspielers – Farbe hell oder dunkel
4. Scham Silen
5. Oberschenkel Blatt (schmeterling)
6. Frisur blonde Nymphe, langes Haar vs kurze Haare
Weiterhin kann natülich jder was weglassen (Obst – Kings College), aber hinzufügen wenn die Vorlage etwas nicht zeigt ist nicht möglich –
In diesem Zusammenhang sollen folgende Versionen (kopien) näher betrachtet werden:
Die 309, fürst lanislaus Kunstkammerbild, louvre zeichnung, hodges stich, Kings College Version, Scharf skizze, Musee d’ursulines, KPM Gefäß und plaque, Mexiko Version
Wenn man die oben genannten Kritereien/Abweichungen dieser Fassungen voneinander anwendet, und diese Nachfolgeversionen zueinander ins verhöltnis setzt, ergibt sich folgendes Bild
Lanislaus stammt von der 309 ab – warum? Farbe des Umahngs, Haare der blonden Nymphe, fehlende Schambedeckung Silen, Bildausschnitt insgesamt.
Schlüssige Traditionslinie
Kopien von Blenheim Version: Hodges Stich, belegt, datiert, klar.
Mexiko!?
Kings College – kein Obst, wolken stimmen überein, nicht bedeckte Scham des Silen, lange Haare Nymphe, Umhang Pan, Bildausschnitt größer, v.a. rechts
Von der 776B haben wir keine deifnitiven gemalten Kopien vor 1885 –
Dass in Berlin vor 1885 außer der 309 noch eine weitere Version existiert haben muss, ist durch die beiden KPM Porzellanmalereien belegt. (Bild Gefäß und Plaque)
GEdänchtnisstütze 2291 – nicht vorlage für KPm, überall steht nur Einzahl satyr und nymphe)
Laut Auskunft des KPM Archivs in Potsdam (Danke an Frau Wollschläger) ist die Bemalung des KPM Gefäßes nicht im auftrag der Kpm durch einen ofiziellen Maler erfolgt, sondern wahrlich durch einen freien Maler.
Im KPM Archiv sind (check Mail!!) nur vier Rubens Vrolagen bekannt, da kein Bacchanal dabei
Das bedeutet, diese beiden KPM Porzellan Malerein sind durch sog Hausmalerei entstanden. Hausmaler erwarben im 19. Jahrhundert häufig unmebalten KOPM Gefäße, sog Weißware, und bemalten und vermarkteten diese auf eigenes Risiko bzw wurden beauftragt von verschidenen adligen etc. für direkte Auftragsarbeiten zb als Hochzeitsgeschenk.
Das eiskübelgefäß (?) entstand in der KPM Manufaktur laut einschötizung des KPM vor 1791 (check Frau wollschläger Mail!). Kaum denkbar ist, dass ein Hausmaler um diese Zeit ein solches GEfäßr erwarb und dieses dann erst nach
Fast 90 Jahren nach 1885 bemalt wurde mit dem Bacchanal Motiv/ nach der 776B.
Die Hausmaler suchten sich ihre Motive im Berliner/Brandenburger Umfeld in den vielen Museun und Herrenhäusern. Somit ist diese KPM Gefäß ein deutlicher Hinweis darauf, dass ein solches Motiv evor 1885 in Berlin existiert hat – die 309 ist sicher nicht die vorlage weil…
Sollte diese Annahme stimmen (776 B als Vorlage), ist das KPM Gefäß ein beleg dafür, dass die 776 B bereits vor 1885 in Berlin war und garnicht beschnitten worden ist, da es genau den gleichen ausschnitt zeigt wie die 776 B.
Die KPM Plaque laut Auktionshaus , versehen mit einer Zeptermarke aus dem späten 18. Jahrhundert bis ca 1830 – danach wurden völlig andere Marken verwendet.
Auch die Plakette zeigt den gleichen Bildausschnitt wie die 776B und das KPM Gefäß – anders als die 309.
Wir vermuten ganz klar, die vorlage für die beiden KPm Kopien ist die 776B und beide sind deutlich vor 1885 , wahrscheinlich höchstens in der Mitte des 18. Jahrhundert, eher früher entstanden
Woher kam die 776B, wenn es sich nicht um das Blenheim Bild handelt?
Bode und seine Machenschaften
Zu kaputt? Weitere Beschädigung bei Transport? Bode Maggeleien…. Was waren seine Beweggründe?